Case Study — in eigener Sache
Was KI-gestützte Entwicklung wirklich leistet
Diese Website ist mit denselben Werkzeugen entstanden, die wir unseren Kundinnen und Kunden empfehlen. Statt einer Erfolgsgeschichte finden Sie hier den ehrlichen Befund: was schnell ging, was schieflief und was das für Ihre Projekte bedeutet.
- < 4 h
- Bis zur ersten lauffähigen Version
- ~5.000
- Zeilen Code im Repository
- 6
- Detailseiten je Leistung
- 3
- Werkzeuge im Einsatz
Aufbau
Womit gearbeitet wurde
Bewusst wenige Werkzeuge, alle davon in Kundenprojekten erprobt.
Claude
Code- und Textgenerierung
- Komponentengerüste und TypeScript-Typen
- Erstfassungen der deutschsprachigen Texte
- Refactoring nach Review-Kommentaren
Next.js & Tailwind CSS
Framework und Designsystem
- App Router mit React Server Components
- Statische Vorab-Erzeugung aller Inhaltsseiten
- Designtokens statt verstreuter Einzelwerte
Vercel
Build und Auslieferung
- Vorschau-Deployment je Branch
- Bildoptimierung out of the box
- Web-Vitals-Messung
Befund
Wo KI trägt — und wo sie einen im Stich lässt
Hat funktioniert
Gerüstarbeit
Komponenten, Typen, Formular-Handling und Routing entstehen in Minuten statt Stunden. Genau die Arbeit, die wenig Urteilsvermögen und viel Tippen erfordert.
Konsistenz über viele Dateien
Ein einmal definiertes Designsystem lässt sich sauber über 20 Dateien durchziehen — ein Schritt, bei dem Menschen erfahrungsgemäß nachlässig werden.
Erstfassungen von Texten
Als Rohmaterial brauchbar. Der Ton musste danach in jedem Abschnitt von Hand korrigiert werden.
Hat nicht funktioniert
Inhaltliche Wahrheit
Erste Entwürfe enthielten erfundene Projektzahlen, Teamgrößen und Referenzkunden. Nichts davon war überprüfbar — alles musste ersetzt werden. Genau dieses Verhalten macht Evaluation in Kundenprojekten unverzichtbar.
Gestalterische Haltung
Ohne enge Vorgaben entsteht der bekannte Einheitslook: Verlaufstext, Emoji-Badges, Schlagschatten. Die Entscheidung für Typografie, Farbe und Weißraum blieb menschliche Arbeit.
Rechtliches
Impressum und Datenschutzerklärung wurden generiert, enthielten aber Verweise auf deutsches statt österreichisches Recht. Solche Texte gehören vor Veröffentlichung juristisch geprüft.
Übertragbar
Was wir daraus mitnehmen
Dieselben vier Punkte gelten für jedes Kundenprojekt, in dem generative Modelle im Spiel sind.
- 01
KI beschleunigt Handwerk, ersetzt aber keine Fachentscheidung.
- 02
Jede generierte Tatsachenbehauptung braucht eine Quelle oder muss weg.
- 03
Ohne Designsystem als Vorgabe entsteht Beliebigkeit.
- 04
Review-Aufwand verschiebt sich vom Schreiben zum Prüfen — er verschwindet nicht.
Sie überlegen, KI in der Entwicklung oder im Betrieb einzusetzen? Wir sprechen gern über Ihren konkreten Fall.